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Die FINAL FANTASY XIV Geburtstagstorte

Hallo zusammen, hier schreibt wieder Vystenya vom Community-Team!

Da sich die Feierlichkeiten zum 8. Jubiläum von A Realm Reborn dem Ende zuneigen, wollten wir gerne das vollständige Rezept für den Geburtstagskuchen, das von der hervorragenden Bäckerin Kim Joy zusammengestellt wurde, mit euch teilen.

FF_Cake_Thumb_1.jpg

Das untenstehende Rezept ist in verschiedene Abschnitte gegliedert, so dass ihr entweder einzelne Elemente zubereiten oder euch am ganzen Kuchen probieren könnt!

Falls ihr das Video noch nicht gesehen habt, könnt ihr es euch hier in seiner vollen Kuchenpracht zu Gemüte führen!

Vielen Dank für eure tolle Unterstützung in den letzten 8 Jahren! Das Jubiläum ist immer eine schöne Zeit für das Team, zu der wir auf unseren bisherigen Weg zurück- und unserer weiteren Reise entgegenblicken können!

Bis bald!

FINAL FANTASY XIV Geburtstagstorte

Ergibt:
Eine große 3-stöckige Torte

Benötigt:
Zwei 5-Zoll-Kuchenformen (ca. 12cm), drei 7-Zoll-Kuchenformen (ca. 18cm), drei 9-Zoll-Kuchenformen (ca. 23cm)

Wichtige Ausrüstung:
Weißer Draht (für Schnurrhaare)
Schwarzer Cake-Pop-Stick
Zahnstocher
Holzstäbe bzw. Tortendübel
Kuchenform in der richtigen Größe

Zutaten:

Für den Zitronenkuchen:
*(dieser muss zweimal gemacht werden - einmal für die obere und mittlere Etage, und dann noch einmal für die untere Etage)*
- 480 g ungesalzene Butter (gewürfelt, bei Raumtemperatur)
- 480 g Feiner Zucker
- 1 Teelöffel Salz (oder gesalzene Butter verwenden und dies weglassen)
- 8 Eier (M) (etwa 480 g)
- Schale von 5 ungewachsten Zitronen
- 1 Esslöffel Vanilleschotenmark
- 650 g Weizenmehl (Typ 405) (oder glutenfreies Mehl plus 2 1/4 Teelöffel Xanthan)
- 6 Teelöffel Backpulver
- 300 g Vollmilchjoghurt

Vegane Kuchenalternative
*(muss ebenfalls zweimal gemacht werden - einmal für die obere und mittlere Etage, und dann noch einmal für die untere Etage)*

Trockene Zutaten:
- 625 g selbsttreibendes Mehl (Hinweis: Falls ihr selbsttreibendes Mehl nicht im Handel findet, mischt hierfür einfach 6,5 abgestrichene Teelöffel Backpulver und 650g Weizenmehl (Typ 405))
- 450 g Feiner Zucker
- 1/2 Teelöffel Salz
- 2 1/4 Esslöffel Backpulver
- Schale von 5 ungewachsten Zitronen

Flüssige Zutaten:
- 700 g Sojamilch
- 280 g Sonnenblumenöl (oder ein anderes geschmacksneutrales Öl)
- 1 Teelöffel Flüssigkeit aus einer Dose Kichererbsen (Aquafaba)
- 1 1/2 Esslöffel Weißweinessig
- 1 Esslöffel Vanilleschotenmark

Für die Buttercreme:
- 550 g ungesalzene Butter (oder vegane Butter mit einem Fettgehalt von mindestens 75%)
- Salz, je nach Geschmack (das verleiht der Süße eine gewisse Tiefe und hilft, den Geschmack zu intensivieren! Ich verwende auch oft gesalzene Butter, aber wenn ihr eine weniger salzige Buttercreme bevorzugt, fügt das Salz selbst hinzu, denn dann könnt ihr die Menge kontrollieren)
- 800 g Puderzucker
- 2 Esslöffel Vanilleschotenmark
- Ein paar Esslöffel Milch, um eine streichfähige Konsistenz zu erreichen (bei veganer Zubereitung weglassen)

Für die Gelee-Edelsteinchen nach Kohakutou-Art:
*(Am besten lasst ihr sie mehrere Tage stehen, damit sich eine harte Kruste bildet. Danach könnt ihr sie in einem luftdicht verschlossenen Glas für weitere Backprojekte aufbewahren).
- 150 g Wasser
- 140 g Feiner Zucker
- 2 g Agar-Agar-Pulver
- Ein winziger Tropfen Mandelextrakt (oder ein anderes farbloses Aroma) nach Geschmack
- Gel-Lebensmittelfarben eurer Wahl

Für den Pudding-Mochi- Staubhäschen:
Für den Wrapper:
- 60 g Klebreismehl
- 70 g Reismehl
- 40 g Maismehl
- 30 g Puderzucker
- 240ml Milch (oder Milch auf pflanzlicher Basis)

- 2 Esslöffel Pflanzenöl
- 2 Esslöffel Kondensmilch (oder vegane Kokosnuss-Kondensmilch - dadurch wird sie cremiger, aber ihr könnt auch einfach Vollmilch oder pflanzliche Milch verwenden, wenn ihr keine Kondensmilch zur Hand haben!)
- Schwarze Gel-Lebensmittelfarbe

Für die Puddingfüllung:
- 130 g Milch (oder Milch auf pflanzlicher Basis)
- 1 Esslöffel Vanilleschotenmark
- 2 mittelgroße Eigelb (durch zusätzliche 2 EL Speisestärke und 4 EL Milch ersetzen, wenn es vegan sein soll)
- 30 g Feiner Zucker
- 25 g Maismehl
- 25 g geschmolzene Butter (oder vegane Butter)

Für die Chocomoppel aus Tangzhong-Brot:
Für das Tangzhong: - 100 g Wasser
- 25 g backstarkes Weizenmehl (Typ 550)

Für den Teig: - Das gesamte Tangzhong
- 125 g Vollmilch
- 30 g geschmolzene, ungesalzene Butter
- 10 g Zucker
- 1 Teelöffel Salz
- 1 großes Ei (oder Ersatz durch 30 g Milch und 25 g zusätzliche geschmolzene Butter)
- 350 g backstarkes, weißes Mehl
- 7 g Trockenhefe (instant)
- Gelbe und orange Gel-Lebensmittelfarbe

Für die Lebkuchen-Kaktoren:
- 150 g gesalzene Butter (oder vegane Butter - mindestens 75% Fettgehalt, idealerweise 80%)
- 120 g dunkler Muscovadozucker
- 2 Teelöffel schwarze Melasse
- 2 Esslöffel geschlagenes Ei
- 2 Esslöffel gemahlener Ingwer
- 3/4 Esslöffel gemahlener Zimt
- 1/4 Teelöffel gemahlene Nelken
- 225 g Weizenmehl (Typ 405)

Für die Eiweißspritzglasur (Royal Icing):
- 40 g Eiweiß (für eine vegane Version durch Kichererbsenwasser (Aquafaba) ersetzen)
- 225 g Puderzucker
- Plus zusätzliches Eiweiß und Puderzucker, um die richtige Konsistenz zu erhalten.

Plus:
- Lebensmittelfarben: blau, zwei Grüntöne, schwarz
- 1 kg weißer Fondant
- Rosa essbarer Glanzstaub
- 50 g schwarzer Fondant
- Eine kleine Menge rosa Fondant
- Eine kleine Handvoll gelber Fondant (oder Marzipan)
- Streusel zum Verzieren der Kaktoren
- 100 g beigefarbene Kekse (z. B. Digestifs, Teegebäck oder Butterkekse), zu feinen Krümeln zerkleinert
- Schwarzer Lebensmittelstift (oder schwarze Lebensmittelfarbe mit etwas Wasser vermischt)

Methode:

Für den Kuchen:
1) Heizt den Ofen auf 170C (Umluft) vor. Fettet dann den Boden und die Seiten der drei 7-Zoll-Formen und der zwei 5-Zoll-Formen ein und legt die Böden mit einem Kreis aus Pergamentpapier aus.
2) Gebt Butter, Zucker und Salz in eine Rührschüssel mit Ballonschneebesen (alternativ könnt ihr einen elektrischen Handrührer verwenden, was durch die große Menge allerdings etwas länger dauert!) Rührt auf mittlerer Stufe, bis die Butter geschmeidig ist, dann auf hoher Stufe, bis die Butter sehr schaumig wird und eine helle Farbe annimmt. Schabt dabei die Seiten der Schüssel bei Bedarf ein paar Mal ab. Schlagt die Butter nicht zu sehr, sondern nur bis sie nicht mehr heller wird.
3) Fügt die Eier einzeln hinzu und verrührt gut nach jeder Zugabe. Gebt die Zitronenschale und das Vanillemark dazu und vermischt alles gut.
4) Siebt Mehl und Backpulver ein und rührt anschließend mit einem Spatel von Hand, bis der Teig fast fertig ist, aber noch etwas Mehl zu sehen ist.
5) Gebt Joghurt hinzu und mixt mit dem Spatel weiter, bis alles gut vermischt ist. Achtet dabei darauf, nicht zu viel zu rühren. Teilt den Teig auf die fünf Kuchenformen auf. Backt die kleineren Formen etwa 20-25 Minuten und die größeren 30-35 Minuten, oder bis ein in die Mitte gestochenes Messer sauber herauskommt.
6) Lasst sie 5 Minuten in der Form, fahrt dann mit einem Messer an den Rändern entlang und stürzt den Kuchen auf ein Kühlgitter. Zieht das Pergamentpapier ab.
7) Wiederholt anschließend die obigen Schritte, um den Kuchen erneut zu backen. Teilt diesmal den Teig auf drei 9-Zoll-Formen auf und backt ihn für etwa 30-40 Minuten.

Für die vegane Kuchenalternative:
1) Führt Schritt 1 wie oben beschrieben aus und verrührt anschließend in einer großen Schüssel den Essig mit der Sojamilch, bis sie gerinnt und eindickt.
2) Anschließend könnt ihr den Rest der feuchten Zutaten sowie das Salz hinzufügen und verrühren.
3) Vermischt in einer anderen großen Schüssel alle trockenen Zutaten.
4) Gebt diese dann zu den feuchten Zutaten und verrührt sie mit dem Schneebesen, bis alles gut vermischt ist.
5) Füllt die Mischung sofort in die vorbereiteten Förmchen und backt die kleineren Förmchen 20-25 Minuten und die größeren für 30-35 Minuten, bis sie oben federnd sind und ein Spieß in der Mitte sauber herauskommt.
6) Führt dann Schritt 6 und 7 wie oben beschrieben aus.

Für die Buttercreme:
1) Gebt die Butter, das Salz und den Puderzucker in eine Schüssel.
2) Schlagt sie dann auf langsamer Stufe, bis sich der Puderzucker verbunden hat (Ihr könnt die Schüssel auch mit einem Geschirrtuch abdecken, damit der Puderzucker nicht überall hinfliegt!)
3) Schlagt dann auf hoher Stufe, bis die Masse leicht und schaumig ist. Schabt bei Bedarf die Seiten der Schüssel mit einem Spatel ab, um sicherzustellen, dass sich alles gut vermischt.
4) Gebt das Vanillemark hinzu und verquirlt alles erneut, bis es gut vermischt ist.
5) Ihr könnt Milch hinzufügen, um die Masse weicher zu machen (allerdings nicht, wenn sie vegan sein soll) und um eine streichfähige Konsistenz zu erreichen.

Für die Gelee-Edelsteinchen im Kohakutou-Stil:
1) Gebt Wasser, Zucker, Agar-Agar-Pulver und Mandelextrakt (nach Geschmack) in einen Topf und erhitzt alles bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sich das Agar-Agar und der Zucker aufgelöst haben. Erhitzt es dann auf höchster Stufe, bis die Mischung kocht, und lasst sie für drei Minuten sprudelnd weiterkochen.
2) Nehmt die Mischung vom Herd und gießt sie in eine breite, flache Schale. Steckt sofort mit einem Zahnstocher Kleckse von Lebensmittelfarbe hinein. Ihr könnt mehrere Farben verwenden. Verteilt die Lebensmittelfarbe in der Mischung und schwenkt sie hin und her. Anschließend 20 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen, bis die Masse vollständig ausgehärtet ist. Sie kann auch bei Zimmertemperatur aushärten, es dauert dann nur etwas länger.
3) Fahrt nach dem Aushärten mit einem Messer an den Rändern entlang und stürzt die Schale auf ein Schneidebrett. Das Gelee könnt ihr so mit einem Messer in Stein-/Kristallformen bringen. Legt es dann auf Backpapier und lasst es bei Zimmertemperatur an der Luft stehen. Nach ein paar Tagen wird das Gelee außen hart und knusprig. Dreht es dann um, so dass die andere Seite der Luft ausgesetzt ist, und lasst es weiter austrocknen. Ihr könnt de Edelsteinchen verwenden, sobald sie ausgehärtet und kristallisiert sind! Hinweis: Wenn ihr möchtet, könnt ihr sie auch ohne Krustenbildung verwenden, sie haben dann nur eine andere bzw. weichere Textur auf der Außenseite.

Für das Pudding-Mochi- Staubhäschen:
Bereitet zuerst die Füllung zu.
1) Verquirlt die Eigelbe (oder den veganen Ersatz), den Puderzucker und die Speisestärke miteinander.
2) Gebt die Milch und das Vanillemark in einen kleinen Topf und erwärmt die Milch bei mittlerer Hitze, bis sie gerade anfängt zu kochen.
3) Gießt dann eine kleine Menge über die Eigelbmischung und verquirlt sie dabei schnell und fortlaufend. Gebt dann nach und nach die restliche Milch unter ständigem Schlagen hinzu.
4) Wenn alles vermischt ist, gießt alles zurück in die Pfanne gießen und stellt den Topf wieder auf den Herd. Anschließend müsst ihr die Masse weiterschlagen, bis sie sehr, sehr steif ist (sodass ein hineingestellter Löffel sich aufrecht halten kann).
5) Nehmt die Masse vom Herd, gebt die Butter hinzu und rührt, bis sie schmilzt.
6) Füllt die Masse in eine Schüssel, deckt sie mit Frischhaltefolie ab und lasst sie im Kühlschrank abkühlen, bis sie fest wird. Den gekühlten Pudding könnt ihr dann zu runden Kugeln von 10 g formen. Bestreut eure Hände sowie die Arbeitsfläche mit Mehl, damit die Kugeln beim Formen nicht kleben bleiben. Legt die Kugeln anschließend auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller und bewahrt sie vorerst im Kühlschrank auf.

Tipp für den Pudding: Wenn die Masse eindickt und klumpig zu werden droht, nehmt sie einfach kurz vom Herd und schlagt sie erneut auf, bis sie wieder geschmeidig wird, bevor ihr sie wieder auf den Herd stellt. Um einzudicken, benötigt die Masse kurze Hitzeschübe, aber ihr müsst sie hin und wieder vom Herd nehmen, um mit dem Schlagen nachzukommen - dieser Pudding wird nämlich sehr dick!

Als Nächstes stellen wir den Mochi-Wrapper her.
1) Zuerst müsst ihr alle Zutaten in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben (zum Einfärben ausreichend schwarze Lebensmittelfarbe hinzufügen - sie wird etwas dunkler, wenn sie in der Mikrowelle eindickt) und verrührt sie mit dem Schneebesen, bis die Masse glatt ist und sich verbindet.
2) Danach deckt ihr sie mit Frischhaltefolie ab und erhitzt sie in der Mikrowelle auf höchster Stufe in 1-Minuten-Schüben. Vergesst nicht, dabei nach jedem Schub gut umzurühren.
3) Insgesamt müsst ihr die Mischung 3 bis 4 Minuten in der Mikrowelle erhitzen und gegen Ende mit einem Spatel rühren, da die sie sehr dick wird.
4) Sobald sie dickflüssig ist, stürzt ihr sie auf eine mit reichlich Klebereismehl oder Speisestärke bestrichene Fläche damit sie nicht klebt. Teilt die anschließend in Portionen von etwa 25-g pro Stück.
5) Ihr könnt mit den Fingern ein Stück in eine grobe Kreisform drücken (in der Mitte etwas dicker als an den Seiten), achtet dabei darauf, dass genügend Klebereismehl/Maismehl verwendet wird, um ein Anhaften zu verhindern.
6) Gebt dann eine Kugel Pudding in die Mitte und hebt die Seiten des Teigs an, um die Füllung zu umschließen. Drückt ihn oben fest zusammen, um ihn zu verschließen. Dreht das Ganze um, so dass die Unterseite nun die Oberseite ist.
7) Fügt noch die Ohren hinzu, indem ihr die Mochi um Zahnstocher herum formt und diese dann in die Oberseite der Mochi hineindrückt.

Dekoriert die Mochi kurz vor dem Zusammensetzen der Torte als Staubhäschen. Wischt die Oberfläche mit etwas Öl ab, um Reismehl/Maismehl zu entfernen. Drückt dann kleine Stücke farbigen Fondant für die Augen, den Mund usw. auf. Spritzt kleine Dreiecke oder Punkte aus weißem Zuckerguss (zum Beispiel die Zuckergussreste der Kakteen) auf den Mund, um die Zähne darzustellen.

Für die Chocomoppel aus Tangzhong-Brot:
1) Bereitet zuerst den Tangzhong zu. Verrührt dafür Wasser und Mehl in einem Topf mit einem Schneebesen und rührt dann mit einem Spatel weiter, bis die Masse bei mittlerer Hitze zu einer puddingartigen Konsistenz eindickt und eine Temperatur von 65 °C erreicht. Gebt sie in eine Schüssel, deckt sie mit Frischhaltefolie ab (diese muss die Oberfläche des Tangzhong berühren) und stellt sie für 10 Minuten in den Gefrierschrank.
2) In der Zwischenzeit könnt ihr die Milch in der Mikrowelle erwärmen. Sie sollte warm, aber nicht heiß sein. Schmelzt auch die Butter in der Mikrowelle und gebt dann Milch und Butter zusammen mit Zucker und Salz in eine große Schüssel. Nehmt den Tangzhong aus dem Gefrierfach und gebt ihn zusammen mit dem Ei (oder einem veganen Ersatz) in die Schüssel. Fügt die gelbe Lebensmittelfarbe hinzu und verquirlt alles zusammen.
3) Fügt nun das Mehl und die Hefe hinzu. Falls ihr einen Standmixer verwendet, könnt ihr die Maschine einfach 10 Minuten lang mit dem Knethakenaufsatz kneten lassen - fügt bei Bedarf einfach mehr gelbe Lebensmittelfarbe hinzu. Wenn ihr mit der Hand arbeitet, verwendet am besten einen Holzlöffel, um alles zu einer zotteligen Teigkugel zu vermengen, die ihr dann auf eine bemehlte Fläche gebt.
4) Knetet mit der Hand für etwa 10-15 Minuten. Der Teig wird anfangs klebrig sein, aber gebt nicht zu viel Mehl hinzu - er wird beim Kneten allmählich weniger klebrig. Wenn der Teig an der Oberfläche festklebt, könnt ihr ihn mit einem Teigschaber abkratzen. Knetet weiter, bis der Teig geschmeidig ist. Er wird noch ein wenig klebrig sein, aber das ist normal.
5) Gebt den Teig in eine leicht geölte große Schüssel und deckt ihn mit Frischhaltefolie. Lasst ihn bei Raumtemperatur gehen, bis sich die Größe etwa verdoppelt hat. Das dauert etwa eine Stunde, hängt aber von der Temperatur des Ortes ab, an dem ihr den Teig gehen lasst.
6) Wenn der Teig seine Größe verdoppelt hat, könnt ihr ihn auf eine leicht bemehlte Fläche geben und umschlagen. Formt anschließend die Chocomoppel - diese bestehen aus zwei Teigkugeln (eine viel größer als die andere), kleinen Armen und einem Schnabel. Um die Teigkugeln zu formen, rollt sie zwischen euren Handflächen und zieht den Teig mit den Fingern in die Länge, so dass eine saubere Naht entsteht, die den Boden bilden wird. Legt die kleinere Teigkugel auf die größere und drückt sie an, damit sie festklebt. Fügt orangefarbene Lebensmittelfarbe zu einer kleinen Menge des Teigs hinzu und knetet sie ein, bis alles verbunden ist. Verwendet dies für den Schnabel des Chocobos. Fügt kleine Mengen Teig für die Arme hinzu. Wiederholt den Vorgang, bis ihr ein paar Chocobos gemacht und den Teig aufgebraucht habt. Ihr könnt sie in verschiedenen Größen formen, um ihnen mehr Charakter zu verleihen. Legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Deckt sie leicht mit geölter Frischhaltefolie ab und lasst sie gehen, bis sich ihre Größe fast verdoppelt hat. Die Zeit, die dafür benötigt wird, hängt von der Temperatur des Ortes ab, ist aber nicht so lang wie beim ersten Aufgehen. Der Teig sollte sich fast verdoppelt haben und zur Hälfte zurückfedern, wenn man mit dem Finger leicht in ihn hineindrückt. 15 Minuten vor Ende der Gehzeit solltet ihr den Ofen auf 180 °C vorheizen.
7) 15 Minuten lang backen. Eventuell müsst ihr die Brötchen nach 5-10 Minuten mit Folie abdecken, damit sie nicht zu braun werden. Lasst sie nach dem Backen auf einem Gitterrost vollständig abkühlen. Nach dem Abkühlen könnt ihr mit einem schwarzen Lebensmittelstift ODER mit schwarzer Lebensmittelfarbe, die mit einem kleinen Tropfen Wasser vermischt wurde, die Augen aufmalen.

Für die Lebkuchen-Kaktoren:
1) Gebt Butter, Muscovadozucker, Salz und Melasse in eine Schüssel und verrührt alles mit einem Schneebesen, bis eine weiche, geschmeidige Masse entsteht.
2) Gebt 2 Esslöffel geschlagenes Ei, Ingwer, Zimt und Nelken hinzu. Mischt, bis alles gut vermengt ist.
3) Fügt das Mehl hinzu und formt es mit den Händen zu einer Kugel. Gebt es anschließend auf eine leicht bemehlte Fläche und rollt es auf die Dicke einer Münze aus. Schneidet mit Hilfe von Pappschablonen Kaktorformen aus und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (das in den Kühlschrank passt).
4) Stellt die Kekse 15 Minuten lang kühl. In der Zwischenzeit könnt ihr den Backofen auf 170 °C vorheizen.
5) Die Kekse 10-12 Minuten backen, oder bis sie gerade anfangen, Farbe zu bekommen. Lasst sie 10 Minuten auf dem Backblech abkühlen, bevor ihr sie vorsichtig auf einen Gitterrost legt.

Für die Eiweißspritzglasur und die Dekoration der Kaktoren:
1) Verrührt Eiweiß oder Aquafaba mit Puderzucker mit einem elektrischen Mixer, bis eine geschmeidige Masse entsteht.
2) Dann fügt ihr winzige Mengen an zusätzlichem Eiweiß/Aquafaba und/oder Puderzucker hinzu, um die richtige Konsistenz zu erhalten - wenn ihr einen Löffel durch die Mischung zieht, sollte sie 10-15 Sekunden lang eine Spur halten, bevor diese verschwindet.
3) Gebt einen Esslöffel der Mischung in eine separate Schüssel und färbt diesen schwarz.
4) Gebt drei Esslöffel in eine andere Schüssel und färbt diese dunkelgrün.
5) Füllt diese Farben in zwei separate Spritzbeutel.
6)Färbt den restlichen Zuckerguss in einem helleren Grünton und teilt diesen auf zwei Spritzbeutel auf - einen großen Esslöffel in den einen, den Rest in den anderen. So erhaltet ihr insgesamt 3 Beutel mit grünem Zuckerguss (zwei verschiedene Farbtöne) und 1 Beutel mit schwarzem Zuckerguss.
7) Schneidet eine kleine Öffnung in die beiden Beutel mit grünem Zuckerguss, die die kleinere Menge enthalten.
8) Schneidet eine größere Öffnung in den größeren Beutel. Schneidet eine kleine Öffnung in den Beutel mit der schwarzen Glasur.
9) Spritzt mit dem helleren grünen Zuckerguss mit der kleineren Spitze einen Umriss auf einen Kaktorkeks.
10) Füllt dann die Mitte mit dem anderen Spritzbeutel (größere Öffnung) in der gleichen Farbe.
11) Verwendet einen Zahnstocher, um die Glasur an den Rändern zu verteilen und eventuelle Blasen zu zerplatzen. Dabei müsst ihr schnell arbeiten, bevor die Glasur oben eine Kruste bildet.
12) Lasst die Glasur mindestens 4 Stunden lang vollständig fest werden, am besten über Nacht.
13) Verwendet dann den dunkleren grünen Zuckerguss, um die Linien auf der Oberseite zu zeichnen, und benutzt die schwarze Lebensmittelfarbe für das Gesicht.
14) Verschönert alles mit ein paar Streuseln. (Siehe Video oder Bild, um das endgültige Design zu sehen, auf das man hinarbeiten kann!). Lasst die Glasur mindestens 3 Stunden lang fest werden, bevor ihr sie zum Verzieren des Kuchens verwendet.

Zum Zusammenbau:

- Sobald alle Kuchen abgekühlt sind, schneidet mit einem gezackten Messer die Wölbungen an der Oberseite ab, so dass sie flach sind.

- Legt einen flachen Teller (auf dem ihr die Torte servieren möchtet) auf eine drehbare Tortenplatte. Streicht einen Klecks Buttercreme in die Mitte und legt dann einen 9-Zoll-Tortenboden darauf. Streich mit einem Spachtel eine dünne Schicht Buttercreme darauf. Legt den nächsten Tortenboden darauf und wiederholt den Vorgang, bis alle drei 9-Zoll-Tortenböden gestapelt sind. Nun wird die Torte mit einer Krümelschicht überzogen. Bestreicht die Außenseite der Torte mit mehr Buttercreme und glättet die Seiten mit einem Metallschaber. Nehmt dabei den Drehteller zu Hilfe. Es werden Krümel in der Schicht sein und die Torte wird durchscheinen, das ist in Ordnung! Glättet die oberen Ränder mit dem Spachtel und streut die Kekskrümel an den Seiten der Torte und um den Boden herum, um einen Wüstenhintergrund für die Kakteen zu schaffen. Anschließend im Kühlschrank (2 Stunden) oder Gefrierfach (30 Minuten) fest werden lassen. Wiederholt das Bestreuen mit Krümeln mit den 7-Zoll-Torten, mit dem einzigen Unterschied, dass ihr diesmal auf einem dünnen Tortenbrett/Pappstück arbeitet (das später versteckt wird) und keine Kekskrümel hinzufügt. Wiederum den Kuchen kühlstellen.

- Sobald die 7-Zoll-Torte abgekühlt und die Buttercreme fest ist, könnt ihr sie aus dem Kühlschrank nehmen und wieder auf den Drehteller stellen. Färbt eine kleine Menge Buttercreme blau ein und verteilt dann zufällige Kleckse aus blauer und weißer Buttercreme auf der ganzen Torte. Glättet die Seiten und die Oberseite auf dieselbe Weise wie zuvor, wobei dieses Mal ein schöner Marmoreffekt entstehen sollte. Anschließend zum Abkühlen wieder in den Kühlschrank stellen.

- Als Nächstes stapelt ihr die 5-Zoll-Torte auf die gleiche Weise und schneidet sie dann mit einem gezackten Messer so ein, dass die Oberseite abgerundet ist. Mit Buttercreme bestreichen und dann mit einem Spachtel glattstreichen. Zum Kühlen in den Kühlschrank stellen.

- Nach dem Abkühlen rollt ihr den weißen Fondant zu einem großen Kreis aus, etwa so dick wie eine Münze. Hebt dann den Fondant an und legt ihn auf den geschnitzten und mit Krümeln bestreuten Kuchen. Verwendet einen Fondantglätter, um Unebenheiten zu glätten und sicherzustellen, dass der Fondant haftet. Schneidet dann mit einem Messer den überschüssigen Fondant an den unteren Rändern ab. Erneut im Kühlschrank kühlen.

- Wenn alle drei Etagen gekühlt sind, könnt ihr sie stapeln. Hinweis: Wenn die Torte eine Weile ruhen muss, solltet ihr drei Tortendübel in die unterste Etage stecken. Stapelt die Torten in der Reihenfolge ihrer Größe und schließt mit der obersten Mogry-Torte ab.

- Jetzt wird die oberste Etage verziert, damit sie wirklich wie ein Mogry aussieht! Verwendet die Fondantreste, um die Ohren zu formen, und drückt diese vorsichtig an, damit sie haften. Ihr könnt bei Bedarf Zahnstocher zur Hilfe nehmen. Formt die Nase aus rosa Fondant und drückt sie an. Formt die Augen aus schwarzem Fondant und drückt sie ebenfalls an. Ein wenig Eiweißspritzglasur kann dabei helfen, die Nase/Augen/Ohren festzukleben. Für die Schnurrhaare weißen Draht (oder ähnliches) in die Seiten drücken. Formt einen gelben Bommel (mit Fondant oder Marzipan) auf einen schwarzen Cake-Pop-Stab und setzt ihn oben auf. Achtet darauf, dass der Pompon nicht zu schwer ist und herunterrutscht. Pinselt dann rosa essbaren Glanzstaub auf die rosigen Wangen des Mogry und die rosa Teile der Ohren. Aus schwarzem Fondant könnt ihr anschließend die Flügel des Mogry formen (ausrollen und in Form schneiden) und an Zahnstochern befestigen. Lasst den Fondant aushärten (um die Aushärtung zu beschleunigen, kann man ihn in den warmen, aber ausgeschalteten Backofen stellen) ODER knetet ein wenig Tylosepulver ein, um den Fondant zu festigen), und setzt ihn dann auf die Torte.

- Zum Schluss müsst ihr nur noch alle Kaktoren außen um den Tortenboden herum befestigen (beim Transport der Torte mit etwas Buttercreme festkleben), die Chocomoppel und Staubhäschen abwechselnd um die mittlere Etage herum anordnen und die Kohakutou-Edelsteine vor den Staubhäschen anbringen.

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